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Für folgende Bereiche kann ich ehrenamtlich Nachbarschaftshilfe zur Verfügung stellen:

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Gründungsversammlung NH

Gründerversammlung der Nachbarschaftshilfe Obertraubling

Am 17.11.2015 war es endlich soweit, nach monatelanger Organisation und Vorbereitung wurde die Nachbarschaftshilfe Obertraubling ins Leben gerufen.

Die Organisatoren und Koordinatoren Johannes Ferchow und Gemeinderat Dieter Seiler konnten sich über 29 anwesende Helfer freuen, die in Zukunft den Bürgerinnen und Bürgern in und um Obertraubling unter die Arme greifen wollen.

Nach einleitenden Sätzen durch Dieter Seiler zeigte sich der Erste Bürgermeister Rudi Graß sehr stolz auf „seine Obertraublinger“, die Teil dieses Projekts sind. Als „Startschuss“ überreichte er den Koordinatoren symbolisch das Telefon, mit dem ab sofort die Anrufe aller Hilfesuchender entgegen genommen werden können. Er hoffe, dass dieses Angebot zukünftig von Bürgerinnen und Bürgern der Großgemeinde in Anspruch genommen werde.

Im Anschluss daran war es an Frau Dr. Gaby von Rhein, Beauftragte der Freiwilligenagentur im Landkreis Regensburg, einige lobende Worte an die Helfer und Organisatoren zu richten. Sie bekräftigte, der Nachbarschaftshilfe auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Als „Highlight“ übergab Sie Herrn Bürgermeister Rudi Graß und seinen Helfern einen Scheck über 1000€ als Starthilfe.

Ab sofort kann unter der Gemeindenummer 09401/ 9601-99 oder per Email unter: nachbarschaftshilfe@obertraubling.de Hilfe erfragt werden.

MZ Artikel vom 20.11.2015

Hilfe für Nachbarn ins Leben gerufen

In Obertraubling gründet sich der 26. Verein im Landkreis. Für die Tätigkeiten wird kein Geld verlangt.
Von Yvonne Weigl, MZ

Die Initiatoren erhalten von Dr. Gaby von Rhein einen Scheck über 1000 Euro (v.l.): Bürgermeister Graß, Dieter Seiler und Dieter Ferchow.

Obertraubling. „Starten wir einfach“ meinte Mitinitiator und Gemeinderat Dieter Seiler am Ende der Gründungsveranstaltung der „Nachbarschaftshilfe Obertraubling“. Hierfür engagieren sich Bürger, „die ihre Dienste und Fähigkeiten“ für ihre Mitbürger anbieten – „Fahrdienst, kleine Elektroarbeiten, Rasen mähen, Übersetzungen, Behördengänge, Schriftverkehr, Kinderbetreuung und Seniorenbesuche“, erklärt Mitinitiator und Ideengeber Dieter Ferchow. „Meine Oma selbst war nicht mehr mobil und so kam ich auf die Idee der Nachbarschaftshilfe“, nennt Dieter Ferchow den einfachen Grund zu seiner Idee.

„Es ist einzigartig“

Bei einer ersten Informationsveranstaltung im September, zur der über das Gemeindeblatt informiert wurde, kamen bereits einige engagierte Bürger zusammen, am Gründungsabend ist nun der Saal im „Gasthof zum Faßl“ Am Bergacker 10 fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Die ersten Nachbarschaftshelfer hatten auch bereits im Vorfeld einen Fragebogen ausgefüllt, in dem sie ihre besonderen Fähigkeiten und ihr Können aufführen konnten. Ddiese bekommen nun am Gründungsabend auch bereits ihren Nachbarschaftshilfe-Auweis. Den ersten mit der Nummer eins erhält Bürgermeister Rudi Graß, den sich dieser gleich hochmotiviert ans Revers heftet. Auch Rudi Graß hat ein Geschenk dabei. Er übergibt ein Handy an Mitinitiator Dieter Ferchow. Sogleich bimmelt das Handy, Gelächter ertönt im Saal und der Bürgermeister meint lachend: „Schau her, die erste Kundschaft ist schon dran.“ Auch Mitinitiator Dieter Seiler möchte sich beim Bürgermeister bedanken dafür, dass er sich „Zeit genommen hat, uns seelisch zu unterstützen“. Es „war ein langer Weg. Jetzt sind wir soweit, dass wir starten können.“

Ganz besonders bedanken wollten sich dabei die Initiatoren bei Dr. Gaby von Rhein, die beim Landratsamt zuständig ist für die Freiwilligenagentur im Landkreis Regensburg. Ihr geht es darum, „die Nachbarschaftshilfe vorwärts zu bringen“ und die bisher 25 bestehenden Nachbarschaftshilfen im Landkreis zu vernetzen. Ein besonderes Kompliment für die Obertraublinger hatte sie auch dabei: „Die Art und Weise, wie Sie es vorbereitet haben, ist einzigartig.“ Es steckt „so viel an Professionalität drin“. Auch einen symbolischen Scheck in Höhe von 1000 Euro hatte sie dabei. Dieser wird an jede Gemeinde überreicht, die eine Nachbarschaftshilfe aufbaut.

„Ich will keinen Gegenwert!“

Nach dem offiziellen Teil kam es zu einer regen Diskussion: das Thema Kostenübernahme für die Tätigkeiten stand im Mittelpunkt. Eine Meinung im Publikum lautete: „Es sollte kostenfrei sein, wenn ich mich schon engagiere.“ Eine andere Meinung war: „Ich würde dafür plädieren, wenigstens 20 Cent für die Kilometer anzusetzen. Damit man nicht auch noch Geld mitbringen muss.“ Bürgermeister Graß schlug daraufhin vor, dass er im Gemeinderat anspricht, „dass die Kilometer-Pauschalen von der Gemeinde übernommen werden“. Und er sah für eine positive Abstimmung auch ein gutes Zeichen darin, dass von jeder Partei ein Vertreter bei der Veranstaltung anwesend war. Ein weiterer Bürger meinte: „Wenn ich meine Zeit spende, dann will ich keinen Gegenwert dafür.“ Deshalb soll es jedem Nachbarschaftshelfer frei gestellt sein, ob er seine gefahrenen Kilometer abrechnen will.