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Aktuelles

Einwohnerzahlen

Gemeindeteile

  • Einthal (32)
  • Embach (48)
  • Gebelkofen (743)
  • Höhenhof (30)
  • Niedertraubling (714)
  • Oberhinkofen (1.108)
  • Obertraubling (4.264)
  • Piesenkofen (725)
  • Scharmassing (194)
  • Tenacker (13)

Einwohner Stand 30.06.2013: 7.871

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Geschichte


Das Wappen wird seit 1968 geführt

Spätestens seit 5000 v. Chr. leben Menschen im Gemeindegebiet. Dies beweisen Funde gut erhaltener verzierter steinzeitlicher Gefäße in Obertraubling und einer unbeschädigten kräftigen Steinaxt in Piesenkofen. Aus der Zeit um 1800 v. Chr. (Hügelgräber- beziehungsweise Bronzezeit) sind Hockergräber in Niedertraubling erhalten. Im 3. Jahrhundert n. Chr. existierte in Niedertraubling bereits ein römischer Bauernhof.

817 - 847: In der Amtszeit des Bischofs Baturich kam es zu einem beurkundeten Landtausch zwischen dem Bischof und dem edlen Maurentius, und damit zur ersten urkundlichen Erwähnung Obertraublings.

Der Name geht auf das Adelsgeschlecht der „Traublinger“ zurück, die im 11. Jahrhundert neben den „Gebelkofener'n“ die Grundherrschaft ausübten. Später waren die „Weichser“ und die „Nothaft“, die „Auer“ und die „Lerchenfelder“ die Grundherren. In Niedertraubling und Gebelkofen gab es Wasserschlösser.

1340 wurde die Burg Traubling gestürmt und 1492 im Löwler-Krieg belagert.

1618 - 1648: Im Dreißigjährigen Krieg wurden Obertraubling und Gebelkofen stark zerstört. Viele Höfe gingen in Flammen auf, die Pest besiegelte das furchtbare Kriegselend.

1799 - 1815: In der Napoleonischen Zeit war durch Truppendurchzüge und Einquartierungen die Bevölkerung stark belastet. 1842 wurde die sogenannte Walhallastraße zur Nachbargemeinde Barbing gebaut. 1859 fuhr der erste Zug von Regensburg nach München und hielt in der neu errichteten Station Obertraubling. 1873 wurde die Freiwillige Feuerwehr Obertraubling gegründet.

Im Jahr 1937 wurde im Nordosten von Obertraubling, auf dem jetzigen Gebiet der Stadt Neutraubling, ein Militärflugplatz errichtet und im Herbst 1938 eine Fliegerhorst-Kompanie stationiert.

Ende 1940 errichtete man auf dem Gelände eine weitere Produktionsstätte der Messerschmitt AG und ein Kriegsgefangenenlager, die sogenannten Russenlager für rund 2750 Zwangsarbeiter. Vom 20. Februar bis zum 15. April 1945 befand sich auf dem Messerschmitt-Werk das KZ-Außenlager Obertraubling.

Nach 1945 kam es zur Ansiedlung von Gewerbebetrieben.

1977 wurde die Gemeindebücherei eröffnet. In unmittelbarer Nachbarschaft wurde in den 1980er Jahren das Regensburger BMW-Werk angesiedelt.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Niedertraubling eingegliedert. Am 1. Januar 1972 folgten Gebelkofen und Oberhinkofen. Teile der aufgelösten Gemeinde Neudorf kamen am 1. Januar 1974 hinzu.

Politik

Gemeinderat

  • Grief Gertraud (CSU); Franz Aukofer (CSU); Weigl Marcus (CSU); Schwarz Werner (CSU); Tetzlaff Rainer (CSU); Hofer Jürgen (CSU); Rothammer Petra (CSU); Treitinger Sebastian (CSU); Gruber Gottfried (CSU); Schaffer Anton (CSU); Heigl Josef (CSU)
  • Span Karl (FW); Graß Rudolf (FW); Dechant Anna-Elise (FW); Hitzler Michael (FW)
  • Konrad Beate (SPD); Sinn Rainer (SPD); Rieger Franz (SPD)
  • Anton Stadler (UBO); Hankofer Wolfgang (UBO)

Bürgermeister

  • Sebastian Pindorfer (1926-1941)
  • Josef Wieland (1941-1945)
  • Max Hirtreiter (1945-1948)
  • Josef Bäumel (PWG) (1948-1967)
  • Hermann Zierer (CSU) (1967-1981)
  • Leo Graß (FW) (1981-1996)
  • Alfons Lang (CSU) (seit 1996)

Städtepartnerschaften

  • Dobřany, Tschechien

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Pfarrkirche St. Georg in Obertraubling: Es gab wohl bereits eine romanische und später eine gotische Vorgängerkirche. 1759 wurde der Grundstein zu einer barocken Kirche gelegt. Nachdem diese Ende des 19. Jahrhunderts trotz Instandsetzungen immer baufälliger und zu klein wurde, begann man am 4. April 1907 mit dem Abbruch. Nach nur einem Jahr konnte das nach Plänen von Johann Baptist Schott aus München erbaute neue Gotteshaus bereits am 5. Juli 1908 benediziert werden. Aus der alten Kirche wurden einige Teile der Ausstattung übernommen. Der neobarocke Bau besitzt auch klassizistische und Jugendstilelemente. Der Turm mit mächtigem Helm und Zwiebel weist eine Höhe von 56 Metern auf.
  • Wasserschloss in Niedertraubling, von Geschlecht der Traublinger erbaut, wurde 1343 erstmals erwähnt, 1852 abgebrochen, heute nicht mehr existent bis auf Reste des ehemaligen Weiherhauses.
  • Wasserschloss in Gebelkofen, vierflügeliger Gebäudekomplex, in Privatbesitz, von Herren von Gebelkofen erbaut, 1200 erstmals erwähnt, dann im Besitz der Lerchenfelder, nach Zerstörung im 17. Jahrhundert 1750 neu aufgebaut.
  • St. Martin in Piesenkofen: Die Bausubstanz stammt teilweise noch aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Die Kirche wurde wohl vom Adelsgeschlecht der Pysenchovener erbaut. Der Hochaltar im Rokokostil besitzt ein Altarblatt von Martin Speer (1751).
  • St. Petrus in Niedertraubling: Die Kirche aus dem 17. Jahrhundert besitzt unter anderem eine spätgotische Terrakotta-Figur der Pietá um 1470. Der Turm stammt aus dem Jahr 1533. Der Hochaltar von Paul Dilger (1720) wurde 1885 von der Pfarrei Köfering erworben.
  • St. Michael in Oberhinkofen: Die Kirche wird erstmals 1508 erwähnt. Die heutige Kirche stammt aber im ältesten Teil aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert. Der 32 Meter hohe Turm bekam 1900 anstatt der barocken Zwiebelhaube einen Spitzhelm.
  • St. Johannes in Gebelkofen
  • Wasserschloss Gebelkofen